Unsere Ju-Jutsu-Fighting Trainerin Annika Meyer reiste am Freitag, den 15.05.2026, mit unseren sechs für die DEM qualifizierten Kämpfern, zwei Coaches und mehreren Eltern nach Gelsenkirchen, wo das Wiegen von 18 -20 Uhr stattfand. Hier galt es die erste Hürde durch Erreichen des Limits der eigenen Gewichtsklasse zu nehmen, was auch fünf unserer Sportler gelang. Leider kam wohl das Wachstum unserem leichtesten Athleten dazwischen, so dass Lukas Bonikowski, U14 bis 32 kg, am Ende der Wiegezeit noch 300g über dem Limit lag und deshalb nicht antreten konnte.
Tim Schroeder, U14 bis 36 kg, musste am Samstag dann als Erster ran. Unser amtierender Westdeutscher Meister fackelte nicht lange und konnte seinen ersten Kampf klar für sich entscheiden. Leider wurde er dann in seinem zweiten Kampf durch eine Bänderverletzung im Sprunggelenk gestoppt und musste anstelle der erhofften Medaille mit einer Gipsschiene vorliebnehmen.
Otto Julius, U14 bis 40 kg, der an diesem Tag Geburtstag feierte, gewann ebenso seinen ersten Kampf, musste aber in den nächsten zwei Kämpfen die Überlegenheit seiner Gegner anerkennen und seine Medaillenhoffnungen auch begraben.
Louis Cingulin, U14 bis 56 kg, trat in einem Fünferpool gegen vier Gegner an. Die ersten beiden Kämpfe verlor er gegen erfahrenere Gegner, kam dann aber immer besser rein und gewann seine beiden nächsten Kämpfe sogar mit technischer Überlegenheit, was ihm die Bronzemedaille bescherte!
Emmanuel Arciprete, U16 bis 40 kg, begann seinen ersten Kampf dynamisch und zielstrebig, verletzte sich aber am Daumen und musste diesen Kampf nach kurzer Zeit abbrechen. Leider ließ die Verletzung auch keinen weiteren Kampf mehr zu.
Leandros Petrou, U16 bis 48 kg, setzte die Taktik seiner Trainerin gut um, konnte jedoch gegen die erfahrenen Gegner nicht gewinnen und schied nach zwei Niederlagen leider aus.
Alle unsere Sportler haben neben wichtigen kampftechnischen und –taktischen Erfahrungen nun auch die Erkenntnis gewonnen, dass die Qualifikationsreihe über die Hessenmeisterschaft, die Westdeutsche Meisterschaft bis hin zur Deutschen Meisterschaft eben bedeutet, dass auch alle Gegner immer besser werden. Gestärkt durch diese Erfahrungen wünschen wir allen viel Erfolg in der nächsten Saison im kommenden Jahr! Bis dahin stehen mehrere Turniere an, um sich weiter zu entwickeln und Erfolge zu erlangen.